Krafttier Pelikan Bedeutung
Das Krafttier Pelikan steht für Großzügigkeit, Fürsorge und ein gutes Maß im Geben und Nehmen. Er ermutigt dich, deine Fülle zu teilen und dabei selbst aufzutanken.

Was bedeutet das Krafttier Pelikan?
Teilen aus der Fülle und Fürsorge mit gutem Maß: Darauf versteht sich das Krafttier Pelikan. Sein Schnabel mit dem dehnbaren Kehlsack ist ein lebendiges Fangnetz. Der Pelikan schöpft damit Fische samt Wasser, lässt das Wasser seitlich abfließen und behält nur den Fang. Rosapelikane, die in Europa etwa im Donaudelta brüten, fischen oft gemeinsam: In einem Halbkreis treiben sie die Fische ins seichte Wasser, wo sie leichter zu fangen sind. Auch beim Brüten bleiben sie gesellig und leben in großen Kolonien. Großzügigkeit, Teamgeist und ein gutes Gespür dafür, was du behältst und was weiterfließen darf: Das ist seine Gabe an dich.
Was bedeutet es, wenn dir das Krafttier Pelikan begegnet?
Landet der Pelikan auf deinem Weg, ob auf einer Reise, in einem Buch oder als Motiv, das dir immer wieder begegnet, möchte er mit dir auf dein Geben und Nehmen schauen. Gibst du gern, findest aber kaum Zeit, selbst aufzutanken? Er ermutigt dich, deine Fülle zu teilen und dabei gut zu prüfen, was dir guttut und was du ruhig abfließen lassen darfst. Auch Annehmen ist eine Form von Fülle.
Welche Schattenseite hat das Krafttier Pelikan?
Im Mittelalter erzählte man sich vom Pelikan, er nähre seine Jungen mit dem eigenen Blut, und in vielen Kirchen findest du ihn so als Sinnbild selbstloser Liebe. In Wirklichkeit bekommen die Küken vorverdauten Fisch aus dem Schlund ihrer Eltern. Die Legende zeigt dennoch, wohin zu viel Fürsorge führen kann: zu Aufopferung, bis nichts mehr für dich selbst bleibt, und manchmal zu stillen Erwartungen an Dank. Frag dich heute einmal, wem du zuletzt etwas gegeben hast, obwohl du selbst leer warst, und schenk dir diese Zuwendung als Nächstes selbst.
Was möchte dir das Krafttier Pelikan sagen?
„In meinem Kehlsack landen Fisch und Wasser zugleich, doch ich behalte nur den Fang und lasse das Wasser abfließen. Prüf auch du, was du festhalten möchtest und was weiterfließen soll. Im Halbkreis fischen wir gemeinsam, und was andere mit dir teilen, darfst du mit offenen Händen annehmen.“